Durch den Anstieg der Erkrankungszahlen an schwarzem und „hellem“ Hautkrebs gewinnen Vorsorge und Früherkennung immer mehr Bedeutung werden immer weiter entwickelt. Bei der fachärztlichen Vorsorge – Untersuchung werden noch nicht erkannte, sozusagen „schlummernde“ Krankheitsherde aufgespürt. Zugleich wird festgestellt, ob ein erhöhtes Risiko für die Entstehung einer Krankheit vorliegt, was bei Nachuntersuchungen gezielt kontrolliert werden kann.

Um verdächtige Herde exakt einzustufen wird die Auflichtmikroskopie (Dermoskopie) durchgeführt, was nähere Aufschlüsse über einzelne Herde bietet. Wichtig ist es, die dynamische Entwicklung vorhandener und das Auftreten neuer Herde rechtzeitig zu erkennen. Dies ist aber nur dann zweifelsfrei möglich, wenn die ganze sichtbare Hautoberfläche fotographisch dokumentiert wird.

Dies wird beim „Body-Mapping“, der „Ganzkörper-Kartographie“ gemacht. Die vergleichenden Folgeaufnahmen zeigen, welcher Fleck sich verändert hat oder welcher neu hinzugekommen ist. Man weiß, dass davon auszugehen ist, dass der schwarze Hautkrebs auch spontan und ohne Vorläufer entsteht, aber im Frühstadium von einem atypischen Leberfleck kaum zu unterscheiden ist. Die Dokumentation der ganzen Haut ermöglicht es jetzt, dass jeder Fleck in seiner Entwicklung verfolgt und jeder neue – und damit besonders verdächtige – in den Vergleichsaufnahmen rechtzeitig erkannt werden kann. Vergleichsaufnahmen werden in der Regel nach einem Jahr durchgeführt, können aber, bei vermutetem höherem Risiko, auch früher erfolgen. Dabei genügt es manchmal, nur eine bestimmte Region oder einen bestimmten Fleck zwischendurch gezielt und kritisch zu untersuchen.

Die Aufnahmen werden von einer speziell ausgebildeten Medizinischen Fachangestellten durchgeführt. Der Intimbereich wird nicht fotografiert. Hier werden ggf. Einzelaufnahmen von vorhandenen Befunden gemacht. Die „Rückfront“ sollte jedoch ganz dokumentiert sein. Es ist sinnvoll für die Untersuchung möglichst knappe Unterwäsche zu tragen.

Die Bilderserie kann auf einen USB-Stick übertragen werden, den Sie, wenn gewünscht, gleich ausgehändigt bekommen. Sollten Sie später einen Fleck entdecken, den Sie bisher nicht wahrgenommen haben, können Sie an Ihrem PC vergleichen, ob er beim letzten Bodymapping schon vorhanden war. Wenn Sie auf diese Weise einen neuen Fleck finden, sollten Sie zeitnah zu einer genauen Abklärung in die Praxis kommen. Wenn es unmöglich ist zu kommen, schicken Sie ein möglichst gutes Bild von dem Befund an meine e-mail-Adresse.

Dr. Wolfgang Strasser • Günterstalstr. 54 • 79100 Freiburg • Tel. 0761-75011 • Fax 0761-702140 •