Optisch:
Lupen: Doppelte bis dreifache Vergrößerung
Dermatoskope: Lupenfunktion mit beleuchteter transparenter Kontaktscheibe. Dreifache Vergrößerung, Strukturerkennung in der oberflächlichen Haut: Gefäße, Pigment, Differenzierung von Gewebearten.
Auflichtmikroskope: Binokulare Mikroskope mit integrierter oder zugeschalteter Lichtquelle. Vier bis achtfache Vergrößerung. Gute räumliche Darstellung der Oberfläche. Mit Immersion (Befeuchtung) der Oberfläche mit Wasser oder Öl kann in die oberste Hautschicht gesehen werden. Digitale Dermatoskope: 20 bis 40fache Vergrößerung mit integrierter digitaler Kamera und brillanter, farbechter Darstellung und Betrachtung auf dem Bildschirm mit der Möglichkeit Speicherfunktion für spätere Vergleichsuntersuchungen. Neu: Durchlichtverfahren. Labor: Erregerbedingte Hauterkrankungen müssen rasch diagnostiziert werden, d.h. es muss der auslösende Erreger identifiziert werden. Bei Pilzen kann dies in einem Sofortpräparat unter dem Mikroskop erfolgen. Dabei lassen sich Sprosspilze von Fadenpilzen unterscheiden. In einem Tesa-Abriss-Präparat kann man mikroskopisch bestimmte Keime (z.B. die Kleieflechte) sofort nachweisen. Die genaue Klassifizierung von Bakterien und Pilzen muss auf Nährböden erfolgen. Dies benötigt wenige Tage bis Wochen. Virusinfektionen der Haut kann man indirekt durch sog. virusinfizierte Zellen im gefärbten Präparat eines Bläschenausstriches nachweisen, z.B. bei Verdacht auf Herpes simplex oder Herpes zoster Infektionen. Im fluoreszierenden Licht können Pilzinfektionen des Körpers nachgewiesen werden. Für spezielle Fragestellungen kann Blut in ein großes Labor zur Diagnostik geschickt werden u.a. zur Untersuchung der Leber- und Nierenwerte, Entzündungszeichen und zum serologischen Erregernachweis über Antikörper z.B. bei Verdacht auf eine Borellien-Infektion. Für den direkten Antikörper-Nachweis im Blut für Allergien vom Sofort-Typ gegen Hausstaub, Schimmelpilze, Pollen, Tiere, Biene, Wespe und Nahrungsmittel steht meiner Praxis eine eigene spezielle Laboreinrichtung zur Verfügung zur zeitnahen spezifischen Diagnostik. Feingewebliche – histologische – Untersuchungen werden zeitnah und hochkompetent im Labor Dr. Laaff, Freiburg durchgeführt. Es werden dort diagnostische Hautentnahmen (Biopsien) und alle therapeutischen operativen Exzisionen (Schnittoperationen) histologisch untersucht. Ultraschall: Bildgebend: Tumoren und Lymphknoten, sowie sichtbare Schwellungen der Haut und unsichtbare Tastbefunde unter der Haut können mit dem bildgebenden Ultraschallverfahren dargestellt und ihre Größe exakt ermittelt werden. Auch die Lage einer Zyste oder eines Tumors unter der Haut kann vermessen werden, was für die Planung eines operativen Eingriffs sehr wichtig ist. Für die bildgebende Untersuchung steht ein 7,5 MHz Schallkopf zur Verfügung. Doppler-Ultraschall: Die Methode wird eingesetzt, um die Fließeigenschaften des Blutes in Venen und Arterien akustisch darzustellen und zu charakterisieren. In den Beinvenen werden neben den Normalbefunden z.B. Venenklappenschwächen bei Krampfadern nachgewiesen, was sich durch spontane oder provozierte Umkehr der Strömung im Gefäß nachweisen lässt, oder es können Hinweise auf eine oberflächliche Venenentzündung oder auch auf eine tiefe Beinvenenthrombose gefunden werden, die zu weiteren Untersuchungen Anlass geben. In den Arterien können Hinweise für eine arterielle Verschlusskrankheit nachgewiesen werden, die immer weiterer Abklärung bedürfen und eventuell mit speziellen Therapien versorgt werden müssen, z.B. Stent oder Gefäßerweiterung (Dilatation).