PHOTODYNAMISCHE THERAPIE

Bewährtes Verfahren als Alternative zur operativen Entfernung von vielen Vorstufen des „hellen“ (oder „weißen“) Hautkrebses: Flaches Basaliom, aktinische Präcanzerose, Morbus Bowen. Die photodynamische Therapie kann Schnittoperationen ersetzen, bei einwandfreiem, narbenlosem Ergebnis. Das Behandlungsprinzip beruht auf einer licht-toxischen Reaktion, die durch eine auf die Haut aufgebrachte lichtsensibilisierende Substanz ausgelöst wird. Nach einer 3 bis 6 stündigen Einwirkzeit einer Salbe, die eine bestimmte chemische Substanz enthält, wird nach der Fluoreszenzdiagnostik die Belichtung mit rotem Licht der Wellenlänge von 635nm durchgeführt. Die photochemische Reaktion führt dann zur Bildung von Sauerstoff-Radikalen, die die Zellen des Tumorgewebes selektiv zerstören, d.h. ohne dass gesunde Zellen oder gesundes Gewebe in Mitleidenschaft gezogen werden. Da die Behandlung schmerzhaft sein kann, wird dieser Schmerz schon im Vorfeld mit Schmerzmitteln begrenzt und kann durch weitere Maßnahmen, z.B. örtliche Betäubung, ausgeschaltet werden.


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